Zierquitte - Chaenomeles
Zierquitte - Chaenomeles

Die Zierquitte sehen wir hier oft im Alentejo. Fast jeder hat sie im Garten. Aber auch verwildert am Rande einiger Acker finden wir sie vor. Wir haben erfahren, dass Zierquitten-Arten aus Japan, China und Myanmar (Korea) stammen. Wir freuen uns, dass sie auch bei uns gedeiht.

 

Auch soll es die Zierquitte in verschiedenen Farben geben. Unsere ist Rosa bis Pink gefärbt. Anfang Januar wurde sie komplett zurückgeschnitten. Da es sich hierbei um ein Rosengewächs handelt und auch Rosen jährlich stark zurückgeschnitten werden, dachten wir uns, dass es der Pflanze nicht schaden könnte. Die Mühe hat sich gelohnt, denn bereits im Februar kamen die ersten Blütenknospen heraus. Jetzt sind wir auf die Früchte gespannt, die wir warscheinlich erst im September erblicken werden.  Die Früchte der Zierquitte sollen wie die üblichen Quitten verwertet werden können. Die meisten raten Gelee daraus zu machen. Aber sie kann auch zu Marmelade und Saft verarbeitet werden.

 

 

Besondere Eigenschaften der Zierquitte:

1. Wenig Zuckeranteil
2. Der Pektingehalt liegt höher als beim Apfel
3. Die Apfelfrucht wirkt gegen Durchfall. In der früheren Volksmedizin wurde sie dazu eingesetzt
4. Saft ist sauer und kann auch als Zitronensaft verwendet werden
5. Geeignet für Gelee, Marmelade und Saft
6. Die Früchte enthalten mehr Vitamin C als Zitronen (bis zu 150 mg/100g).

Namensgebung:

Die Zierquitte wird auch als Scheinquitte oder Japanische Zitronenquitte bezeichnet. Vermutlich auch wegen dem hohen Anteil an Vitamin C und dem saueren Geschmack wie der von Zitronen. Der botanische Gattungsname "Chaenomeles" stammt aus dem griechischem. Die Zierquitte "Chaenomeles" wird bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts in Europa kultiviert. Durch ihre pralle Blütenpracht und div. Wuchshöhen ist sie zur Zierde in Gärten oder auch als Heckenbepflanzung beliebt. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 2m.

Standort und Verbreitung:

Große Ansprüche an den Boden werden nicht gestellt. Sie wachsen sowohl auf sandigen Böden wie auch gut gedüngten. Die Zierquitten stammen ursprünglich aus aus Japan, China und Myanmar und werden in Europa oft als Ziersträucher verwendet. Die Zierquitten wachsen zu verachselten Sträuchern hoch und die Triebe haben Stacheln. Die Laubblätter zeigen eingeschnitte Ränder und sind an den Langtrieben eher groß und an den Kurztrieben bleiben sie klein.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:

In der Volksmedizin wurden die Früchte der Zierquitte gegen Durchfall verwendet.

Giftstoffe:

Zierquitten sind ungiftig.

 

  • Zierquitte_N71_7777a
  • Zierquitte_N71_7778a
  • Zierquitte_N71_7779a
  • Zierquitte_N71_7780a

 

Merken

Merken

Merken

   
   
© LosTimeCatchers Sara & Schorsch