Zistrose
Zistrose

Zistrose heisst die Wunderpflanze, die hier wächst. Erst dachten wir, es sei ein Salbei, doch so langsam kommen die Blütenknospen dieser weitverbreiteten Pflanze zum Vorschein und sind die Wegweiser zur Bestimmung gewesen.

Jetzt, wo wir sie indentifizieren können, scheint die ganze Umgebung davon voll zu sein. In unserem Korkeichenwald wachsen viele, die vorwiegend weiss blühen. Doch es gibt sie auch in gelb und rosa. Es gibt acht bis zehn Gattungen mit 175 bis 200 Arten. Das wurde uns auch bewusst, als wir die Blätter der einzelnen Zistrosen genauer unter die Lupe nahmen. Es gibt doch einige kleine Unterschiede, die zur Bestimmung der Gattungen und Arten dienen. Da wir keine Botaniker sind, stellen wir lediglich hier unsere Arten vor, die wir finden.
Diese Pflanze kommt in jedem Fall dieses Jahr bei uns in die Hausapotheke. Da auch in unserem Garten viele davon blühen haben wir vor sie zu ernten und zu trocknen. Abwechslung in unserer Tee-Küche ist Willkommen. Aber auch als Räucherbeiwerk werden wir sie einsetzen.

 

 

 

Besondere Eigenschaften der Zistrose:

Das Harz in den Blättern der Zistrose wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze und gilt als Radikalenfänger. Sowohl die Blüte, Blätter und Zweige kann man als Tee trinken. Getrocknet oder auch frisch geerntet.


1. wirkt antibakteriell
2. antioxidativ
3. Entzündungshemmend
4. Schleimlösend
5. Pilzhemmend
6. Stärkt das Immunsystem
7. Neutralisiert freie Radikale
8. Hilft bei Husten
9. Gegen Durchfall
10. Hilft bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
11. Gegen Ekzeme
Uvm.

Namensgebung:

Die Pflanzenfamilie der Zistrosengewächse (Cistaceae) gehört zur Ordnung der Malvenartigen Gewächse (Malvales). Darin enthalten ist u.a. Labdanum, früher als Ladanum (Labdanum) innerlich als Stimulans und äußerlich zu Pflastern benutzt. Ladanum ist ein  wohlriechendes Harz aus verschiedenen Mittelmeerpflanzen. Lat. = ladanum, griechisch = Ladanon, ledanon "Gewonnenes Harz aus der Zistrose", griech. leda "Zistrose".

Standort und Verbreitung:

Bereits im alten Ägypten, wurde das Harz zum Räuchern und als Schönheits- und Heilmittel verwendet. Die Arten der Cistaceae bevorzugen meist trockene, sonnige Standorte. Sie wächst gerne auf sandigem Boden. Im Mittelmeerraum wird die Zistrose auch als Heilpflanze verwendet.

Heilwirkung und Medizinische Anwendung:

Auszüge aus der Zistrose werden in der Volksmedizin zur Behandlung von Hautkrankheiten und Durchfall verwendet.

Giftstoffe:

Zistrosen sind ungiftig.

 

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  • Cistus_ladanifer N71_8594a
  • Cistus_ladanifer N71_8595a
  • Cistus_ladanifer N71_8596a

 

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© LosTimeCatchers Sara & Schorsch